Goldfarbener Sandstrand, eine farbenprächtige Unterwasserwelt im Roten Meer und Silhouetten von Kamelkarawanen in den Bergen erwarten Gäste bei einem Sprachaufenthalt auf der Halbinsel Sinai in Ägypten.

Die Halbinsel Sinai, diese natürliche Brücke und Grenze zwischen Ägypten und Israel mit ihren farbenprächtigen Schluchten und faszinierenden Felsformationen, ist einzigartig! Im Norden ist die Halbinsel flach und sandig, das Gebirge im Süden erreicht Höhen bis zu 2600 Meter und bietet daher ideale Voraussetzungen für ausgedehnte Treckingtouren. Die Sonne scheint hier fast das ganze Jahr, selbst die Winter sind mild. Die Menschen sind einfach, fröhlich und überaus gastfreundlich.
Die großartige religionsgeschichtliche Vergangenheit des Sinai, auf deren Spuren schon seit Jahrhunderten Christen, Muslime und Juden gleichermaßen als Pilger wanderten, ist ein weiterer Anziehungspunkt dieser Region.


Dahab, ein kleines ägyptisches Beduinen-Dorf, liegt auf der Halbinsel Sinai, der natürlichen Brücke zwischen Ägypten und Israel am Roten Meer und zieht Jahr für Jahr Besucher mit seiner einzigartigen Unterwasserwelt in seinen Bann. Die weiten Korallenriffe bieten Lebensraum für zahlreiche Anemonen, Clownfische und kleine Fischschwärme, die in bunten Farben im blauen Wasser erleuchten und Schnorchlern und Tauchern ihr faszinierendes Unterwasserparadies präsentieren.
Kleine Beduinenkinder spielen an den langen Stränden, die mit grünen Palmen gesäumt sind, und laufen schnell nach Hause zum Mittagstisch, wenn ihre bunt verschleierten Mütter sie zärtlich mit einem „yella, yella“ rufen, und unter den schattigen Olivenbäumen beten kniend Männer in langen weißen Gewändern. Am Strand schwimmen und planschen Badegäste in der Brandung. Auf dem orientalischen Bazar und entlang der Strandpromenade flattern bunte Tücher an den Ständen und kleinen Geschäften, die nützliche Waren für Rucksacktouristen wie Lebensmittel und Bücher anbieten.

Die Einwohner Dahabs sind halbsesshafte Nomaden, die zu Gästen überaus freundlich sind, die einfache Art ihres Lebens lieben und die jeden, der ein wenig arabisch spricht mit großer Freude in eine kleine Unterhaltung verwickeln.
Im Hintergrund des Dorfes erheben sich die gewaltigen Berge des Sinai, auf denen einst Moses die zehn Gebote erhielt und deren farbenreiche Schluchten und faszinierende Felsformationen auf 2600 Meter Höhe ideale Vorraussetzungen für Treckingtouren bietet. Für eine Tour in die Wüste lassen sich bei den Einheimischen Pferde, Kamele oder Jeeps ausleihen und bei Sonnenuntergang färbt die Sonne die Berge lila, das Wasser goldgelb und wenig später rot. Bewundern kann man dieses Naturschauspiel von den kleinen Bars und Restaurant entlang des Strandes, auf deren bunten Sitzkissen und Teppichen Gäste bei Kerzenschein landestypische Speisen wie ’Mu’addas Hulw’ probieren. Das sind süßsaure Linsen, die fein mit Kumin, Knoblauch und Zitronensaft zubereitet und mit Reis oder Fladenbrot gereicht werden. Bei Kerzenschein und Meeresrauschen klingt ein weiterer wunderschöner Tag im arabischen Dahab wie in Tausendundeiner Nacht aus.

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